wo xiang chi yge pingguo

Unseren zweiten Tag in Shanghai verbrachten wir in den sehr touristischen Yu Gardens und bei/auf/neben „The bund“. Zusammen mit ein paar ausländischen und ganz ganz vielen einheimischen Touristen schauten wir uns die beleuchtete Skyline an.
Jon gönnte sich noch die angeblich „best fried baozi“ (gedämpfte Brötchen mit Füllung) und Annina frönte ihrer Bubble Tea-Leidenschaft (Version: Nur Tee, kein Zucker, kein Sirup, gaanz viel Tapiokaperlen).
Gute Nachrichten übrigens: Mein Rucksack hat es tatsächlich doch noch nach Shanghai geschafft und ist unversehrt bei mir angekommen.
Auspacken lohnte sich jedoch nicht, denn bereits am nächsten Morgen ging es mit dem Schnellzug – dieses Mal hatten wir noch Tickets ergattern können – nach Xi’an. Der Schnellzug ist super: Anstelle einer Nacht braucht man etwas weniger als sechs Stunden für die gut 1500 Kilometer von Shanghai nach Xi’an.
Auch der Schnellzug-Bahnhof in Shanghai (Hongqiao) hatte so gar nichts mit den chinesischen Bahnhöfen, die wir im 2015 kennen gelernt hatten, zu tun. Statt kleiner Stände fanden wir KFC, MacD, Starbucks, Burger King und verschiedenste (unnütze) Geschäfte. Wer noch schnell eine teure Uhr kaufen oder einen Natelvertrag abschliessen wollte, wurde sicher besser fündig als ich, die eigentlich nur einen Apfel für die Zugfahrt kaufen wollte. So blieb es bei den zuvor gekauften Chips, dieses Mal mit Fleisch und Wasabi-Geschmack.

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