Und noch ein bisschen Meer

Nach Kultur und Tieren wollten wir noch ein bisschen Meer sehen und fuhren deshalb mit dem Bus in den Süden. Zuerst stoppten wir in Tangalle bzw. etwas östlich davon (Kahandamodara beach). Jedenfalls lag unser Hotel so weit draussen, dass wir ausser Strand, Meer und Pool geniessen nicht viel mehr machen konnten und wollten. Jon genoss noch einen ganzen Fisch, wobei ich versehentlich das entsprechende Foto gelöscht habe. Was er mir übrigens seitdem erst etwa 20 Mal vorgeworfen hat.

Mit dem Bus fuhren wir weiter nach Mirissa. Dabei hatten wir das erste Mal Pech mit dem Kontrolleur. Dieser hatte keine offizielle Ticketmaschine und wollte von uns und dem anderen Touristen beinahe den 10-fachen Preis abkassieren. Wir weigerten uns und wurden alle drei bei der nächsten Haltestelle aus dem Bus geschmissen. Zum Glück kam fünf Minuten später bereits ein weiterer Bus, doch da dieser fast leer war, wurden wir angewiesen, in einen anderen Bus umzusteigen. Nur war das wieder der Bus mit dem korrupten Kontrolleur.. Nun gut, beim nächsten Bus hatten wir Glück und bezahlten den normalen Preis bzw. nur ein paar wenige Rupien mehr. Das gleiche Szenario spielte sich dann nochmals von Mirissa nach Galle ab. Davon abgesehen waren unsere Busfahrten immer ein positives Erlebnis.

Über Mirissa selbst gibt es nicht viel zu berichten. Es ist ein Surferdörfchen, an dessen Strand sich ein Restaurant ans andere reiht. Die Atmosphäre, von der alle so schwärmen (bzw. den „Flow“), haben wir persönlich nicht wirklich gespürt. Vielleicht müssten wir dafür surfen.. Wir haben die Zeit in Mirissa für einen Abstecher nach Galle genutzt. Dieses ist aufgrund der alten Gebäude aus portugiesischen, holländischen und britischen Herrschaftszeiten hübsch anzuschauen, aber unseres Erachtens auch nicht wirklich der Brüller. Wer Lust auf Pommes, Burger, Pizza und Pasta hat, wird aber auf jeden Fall fündig.

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