Things to do in… Oman

Das erste Mal im Oman?
Hier unsere Highlights – sozusagen von Oman-Beginner für Oman-Beginner (im Gegenuhrzeigersinn).

 

 

1. Muscat. Muscat hat uns alles in allem nicht wirklich überzeugt. Die Stadt ist sehr weitläufig, entsprechend liegen die Sehenswürdigkeiten weit auseinander. Einen Besuch wert ist sicherlich die Sultan Qaabos Grand Mosque. Der Eintritt ist kostenlos, angemessene Kleidung (inklusive Kopftuch für Frauen) ist Pflicht. Nicht wirklich überzeugt hat uns dagegen der Matrah Souq. Da er als eigentliches Highlight von Muscat genannt wird, hatten wir mehr erwartet. Man merkt sowohl am Angebot als auch am Verhalten der Verkäufer, dass er auf der To-Do-Liste für Kreuzfahrtschiff-Touristen steht.

2. Jebel Shams. Der Jebel Shams heisst nicht umsonst der „Grand Canyon von Arabien“. Die Aussicht ist fantastisch und auf jeden Fall die Anreise wert. Die Strasse ist nur bis zu einem gewissen Punkt geteert und es wird generell davon abgeraten, das letzte – ungeteerte – Stück mit einem 2WD zu fahren. Deshalb hatten wir zuerst versucht, den Canyon mittels einer Tour von Nizwa aus zu besuchen. Die Tourpreise waren allerdings viel zu hoch, weshalb wir uns dazu entschieden, einfach bis zum Ende der geteerten Strasse zu fahren und uns den Canyon von unten anzuschauen. Dies entpuppte sich als die beste Entscheidung überhaupt, denn am Ende der Strasse befand sich ein Parkplatz und dort wartete schon ein Omani mit einem Jeep, der uns für kleines Geld das letzte Stück hochfuhr. Zu dieser Möglichkeit findet man im Internet übrigens überhaupt nichts!

3. Bahla Fort. Dass wir das Bahla Fort ganz für uns alleine hatten, trug sicherlich dazu bei, dass es uns in bester Erinnerung bleiben wird. Aber auch abgesehen davon sind wir klar der Meinung, dass man als Oman-Reisender das Bahla Fort, das man zwar erst seit 2014 besichtigen kann und deshalb anders als das Nizwa Fort noch nicht eingerichtet ist, gesehen haben muss.

4. Nizwa Souq. Er ist zwar nur ein Bruchteil des Matra Souq gross, dafür aber 1000x authentischer – inklusive Verköstigung von Datteln, Hawla und Tahini.

5. Nomadic Desert Camp. Eine Nacht in der Wüste zu verbringen, gehört sicherlich auch zu den Highlight eines jeden Oman-Besuchs. Deshalb bietet auch sozusagen jedes Wüstencamp so etwas an. Wir haben uns aufgrund einer Empfehlung für das Nomadic Desert Camp entschieden und können es uneingeschränkt weiterempfehlen. Zusätzlich zur gebuchten Übernachtung mit Abendessen und Frühstück fuhren uns die Betreiber des Camps am Abend zu einer Düne, von welcher aus wir den Sonnenuntergang beobachten konnten und servierten nach einem sehr guten Buffet Datteln und Kaffee am Lagerfeuer unter dem Sternenhimmel.

6.Wadi Bani Khalid. Die bekannteste Oase im Oman ist leicht zugänglich, sehr touristisch und deshalb nur für alle, die keine Zeit haben, Wadi Shab zu besuchen, oder nicht gut zu Fuss sind, ein Must. Für alle anderen: Weiter zu Punkt 8!

7. Sur. Wer weiter nach Ras al Hadd (zu den Schildkröten) fährt, der sei gewarnt: In Sur befindet sich die letzte Möglichkeit, Bargeld zu beziehen. Sur hatte für uns als Stadt nicht viel zu bieten, ein kurzer Zwischenstopp an der Strandpromenade lohnt sich aber auf alle Fälle.

8. Wadi Shab. Trotz der ermüdenden Wanderung war diese Oase ein absolutes Highlight unserer Reise. Man startet am Flussbett entlang vorbei an Palmen, immer tiefer hinein, und bezwingt über schmale, steinige Pfade einige Höhenmeter, bis man schliesslich zu den Pools kommt. Den letzten Teil des Weges legt man schwimmend zurück und landet schliesslich in einer Höhle, die einen Wasserfall beherbergt. Ein wunderschönes Naturparadies!

9. Tauchen. Wir haben sowohl im Westen als auch im Osten von Muscat Tauchgänge gemacht. Die Bilder findet ihr hier: Tauchen Oman

Und zum Schluss: Der Oman als Roadptrip-Destination für Frauen. Wir hatten acht Tage Zeit und uns ein Auto (für unschlagbare CHF 22/Tag) gemietet. Die beste Entscheidung überhaupt! Das Benzin ist günstig, die Strassen sind gut ausgebaut und es hat ausser in den Städten kaum Verkehr. Auch hatten wir – als zwei Frauen – überhaupt keine Probleme, alleine zu reisen. Die Leute (bzw. Männer) waren alle ausnahmslos sehr freundlich, haben uns gegrüsst und uns zugewinkt. Auch in dieser Hinsicht eine durchwegs positive Erfahrung!

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