Dubai? Einfach.. antiklimaktisch

Seit mehreren Jahren träume ich von einem Zwischenstopp in Dubai. Laut Werbung zu gleichen Teilen Mega-Metropole und Wüstenstadt, verbindet Dubai alles und noch viel mehr. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen. Und entsprechend kurz die Zeit, bis ich wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt wurde.

Dubai ist nicht schön. Man kann sich nicht einmal im Kreis drehen, ohne dass man eine Baustelle sieht. Die Hot-Spots sind schnell abgeklappert: Der Burj al Arab beeindruckt in Echt kaum und von der Palme bekommt man ohne Gaststatus im Hotel Atlantis oder mit einem Ticket zum Wasserpark nicht viel zu sehen. Zumindest dies wird sich aber in Zukunft ändern, wenn die Zwischenstopps der Monorail fertig gebaut sind. Auf die Souqs und Märkte haben wir verzichtet, da wir uns von Muscat ein weniger touristisches Erlebnis erhofften.

Zwar das Touristenprogramm schlechthin, aber trotzdem lohnenswert, ist ein Besuch des Burj Khalifa. Den Sonnenuntergang vom höchsten Gebäude der Welt zu betrachten, war definitiv ein Highlight unseres Dubai-Besuchs. Das zweite Highlight – und unser primärer Aufenthaltsort – war die Mall. Die Dubai Mall beherbergt nicht nur 1200 Geschäfte, sondern auch ein riesiges Aquarium, vor dem man gut und gerne einen ganzen Tag verbringen könnte. Wenn einem dabei ob der Energieverschwendung die Haare zu Berge stehen, sollte man sich besser nicht das riesige Eisfeld anschauen und schon gar nicht zur Mall of the Emirates fahren. Dort nämlich findet man eine Skihalle inklusive Schnee, Skipisten und allem, was dazu gehört. Schweizer Schnäppchenjäger kommen übrigens in beiden Malls nicht auf ihre Kosten, denn die Preise sind vergleichbar. Womit man noch mehr Zeit fürs Fische gucken übrig hat. 🙂

Mein Dubai-Fazit: Sollte ich wieder einmal in Dubai stranden, gibt es nur noch etwas, was ich mir gerne ansehen würde: Die Palme. Und zwar von oben.

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