Wer zerst z’Meer gseht

Einen Monat und neun Tage waren seit unserer Rückkehr vergangen, der Arbeitsalltag rückte unaufhaltsam näher und das Schweizer Wetter hatte Peach Webers Hit „Nach am Rega, chunnts go schiffa, nacham Schiffa, da seichts!“ alle Ehre gemacht. Um dem Lagerkoller zu entfliehen, gab es nur einen Ausweg und der präsentierte sich in Form eines Flugschnäppchens nach Malta. Malta als Reisedestination stand bislang zwar nicht zuvorderst auf unserer Prioritätenliste, aber der kurze Flug (knapp zwei Stunden) und die Grösse der Insel schienen perfekt, um auf Last Minute-Erkundungstour zu gehen. Kamera-Akkus geladen, das Nötigste ins Handgepäck gepackt und schon sassen wir im Flieger in Richtung Sonne und Meer.

Da wir früh ankamen und spät abreisten, hatten wir total 5.5 Tage Zeit. Unsere Unterkunft organisierten wir zum ersten Mal über airbnb, da wir, weil höchste Hochsaison, auf anderem Wege einfach keine einigermassen günstige Übernachtungsoption mehr fanden. Unser Zimmer in der Nähe des Ausgehviertels St. Julians war denn auch absolut ausreichend, da wir sowieso die meiste Zeit auf Achse waren. Mit unserem für einmal namenlosen Mietauto kurvten wir gut 300km auf der 28km langen und 13km breiten Insel herum.

Nach fünf Tagen hatten wir gefühlsmässig jeden noch so kleinen Winkel gesehen und sogar noch einen Tagesausflug nach Gozo inklusive Tauchgang im Blue Hole unternommen. Malta präsentierte sich uns trotz Massentourismus an den berühmtesten Stellen von seiner besten Seite und uns gefiel die Mischung aus mediterranen und arabischen Einflüssen.

Wer auf Sandstrände (es gibt etwa drei – allesamt natürlich total überfüllt) verzichten kann und beim Autofahren grundsätzlich auf alles gefasst ist (Verkehrsregeln sind auch in Malta eher Empfehlungen), der findet in Malta eine nahegelegene, abwechslungsreiche Feriendestination.

Die Fotos findet ihr hier.

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