Stuck in paradise

Die letzten vier Tage haben wir auf einer kleinen Insel verbracht. Die Perhentian Islands sind ein kleiner Traum mit kristallklarem Wasser, weissem Sand, Palmen und allem, was dazugehört.

Noch hält sich auch der Touristenansturm in Grenzen, was sich aber (leider, leider) in den nächsten Jahren mit grösster Wahrscheinlichkeit ändern wird, denn es werden fleissig Resorts gebaut. Unsere Unterkunft bestand aus einer kleinen Holzhütte mit Blechdach, darin standen Betten plus Moskitonetz und fertig. Aber als in der ersten Nacht ein ziemlich böser Sturm direkt über die Insel hinwegfegte, erwies sich die Hütte zum Glück als äusserst wetterfest (ich sah meinen Rucksack schon davonschwimmen).

An zwei Tagen gingen wir tauchen, wobei der Wreck Dive einfach grossartig war. Ausserdem war der Drift Dive (man lässt sich von der Strömung tragen)  sehr speziell, auch wenn wir dabei nur ein Mini-Seepferdchen gesehen haben. Die Dives waren schlicht und einfach top!

Am letzten Tag machten wir zusammen mit sechs weiteren „Hütten-Bewohner“ einen Schnorcheltrip, um auch noch Schildkröten zu sehen, die wir zuvor bei jedem Dive verpasst hatten. Diesmal hatten wir Glück, wir sahen nicht nur die versprochenen Schildkröten, sondern auch Haie, Tintenfische und einen extrem grossen Triggerfish (die man nicht reizen sollte, da sie beissen). Beinahe hätten wir auch noch Bekanntschaft mit einer Qualle gemacht, hätte uns nicht jemand im letzten Moment auf das unübersehbare Ding direkt vor unserem Schnorchel aufmerksam gemacht.

Nach vier Tagen im Paradies ging es dann (wenn auch nur ungern) wieder zurück aufs Festland und damit zurück nach Kota Bharu.

Aug 12, 2008 14:51                                                             Malaysia                                                 Pulau Perhentian Kecil

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